Ganganalyse in 1020 Wien – Gehen verstehen in der Physiotherapie

Ganganalyse in der Physiotherapie im 2. Bezirk Wien

Beschwerden beim Gehen verstehen und gezielt behandeln

Gehen sollte selbstverständlich sein. Ohne Nachdenken, ohne Schmerzen, ohne Unsicherheit.
Wenn jeder Schritt jedoch Beschwerden auslöst, sich instabil anfühlt oder Sie das Gefühl haben, „schief“ zu gehen, entsteht Verunsicherung.

In unserer Praxis für Physiotherapie im zweiten Bezirk in Wien analysieren wir Ihr Gangbild präzise nach dem Konzept „Gehen verstehen“ nach Kirsten Götz-Neumann. Ziel ist es, Bewegungszusammenhänge sichtbar zu machen, Ursachen zu erkennen und Ihren Gang wieder ökonomisch, sicher und schmerzfrei zu gestalten.

Diese Seite gibt dir eine erste Orientierung rund um die Ganganalyse. Wenn du mehr über unsere Arbeitsweise und unser gesamtes Angebot erfahren möchtest, findest du das hier:

→ Physiotherapie

Was ist eine Ganganalyse?

Eine Ganganalyse ist eine strukturierte Beobachtung und Auswertung Ihres individuellen Gangbildes. Dabei betrachten wir nicht nur die Füße, sondern den gesamten Bewegungsablauf:

  • Fußaufsatz und Abrollverhalten
  • Knie- und Hüftbewegung
  • Becken- und Rumpfkontrolle
  • Armführung
  • Gleichgewicht und Rhythmus

Das Konzept „Gehen verstehen“ basiert auf einem neuro-muskuloskelettalen Ansatz. Es verbindet biomechanisches Wissen mit funktioneller Bewegungsanalyse und hilft, Kompensationen und Ursachen von Beschwerden systematisch zu erkennen.

In der Physiotherapie im 2. Bezirk setzen wir die Ganganalyse gezielt ein, um nicht Symptome zu behandeln – sondern Zusammenhänge zu verstehen.

Hier kannst du mehr über das Konzept „Gehen verstehen“ nachlesen: Konzept „Gehen verstehen“

Wann ist eine Ganganalyse sinnvoll?

Eine professionelle Ganganalyse kann sinnvoll sein bei:

  • Fuß-, Knie- oder Hüftschmerzen
  • Rückenschmerzen beim Gehen
  • Beschwerden nach Operationen (z. B. Hüfte, Knie, Sprunggelenk)
  • neurologischen Erkrankungen
  • Unsicherheit oder Sturzangst
  • Beinlängendifferenzen
  • wiederkehrenden Überlastungsbeschwerden
  • Sportverletzungen
  • chronischen Fehlbelastungen

Viele Patient*innen kommen mit der Aussage:
„Irgendwie gehe ich nicht richtig.“Genau dort setzen wir an.

Unser Ansatz: Gehen verstehen nach Kirsten Götz-Neumann

Das Konzept „Gehen verstehen“ betrachtet das Gangbild nicht isoliert, sondern als Zusammenspiel von:

  • Gelenkmechanik
  • Muskelaktivität
  • neuronaler Steuerung
  • Gleichgewicht
  • Alltagsanforderungen

Wir analysieren Ihr Gangbild strukturiert in verschiedenen Ebenen und Phasen des Gehens. Dabei erkennen wir:

  • Bewegungsverluste
  • Ausweichmuster
  • asymmetrische Belastungen
  • fehlende Stabilität
  • kompensatorische Strategien

Wichtig: Nicht jede Abweichung ist pathologisch. Entscheidend ist, ob sie Beschwerden verursacht oder langfristig Überlastungen begünstigt

Eine Sekunde! – So lange dauert ein Gangzyklus mit seinen acht Gangphasen.
Jede einzelne dieser Gangphasen hat eine spezifische Aufgabe, unterschiedliche muskuläre Aktivitäten,
verschiedene Winkelstellungen in den Gelenken, und verschieden auftretende Drehmomente.


Wie läuft eine Ganganalyse in unserer Physiotherapie in 1020 Wien ab?

  1. Anamnese
    Wir besprechen Ihre Beschwerden, Vorerkrankungen, Operationen und Ziele.
  2. Visuelle Analyse
    Wir beobachten Ihr Gangbild aus verschiedenen Perspektiven – langsam, normal, eventuell auch unter spezifischen Bedingungen.
  3. Funktionelle Tests
    Wir überprüfen Beweglichkeit, Kraft, Stabilität und Koordination der relevanten Gelenke und Muskelgruppen.
  4. Ursachenanalyse
    Wir verknüpfen die Beobachtungen mit funktionellen Befunden.
  5. Individueller Therapieplan
    Sie erhalten konkrete Übungen, Strategien und physiotherapeutische Maßnahmen zur Optimierung Ihres Gangbildes.
  6. Die Ganganalyse ist kein isolierter Test – sie ist der Startpunkt einer gezielten physiotherapeutischen Behandlung.

Warum ist das Gangbild so entscheidend für Beschwerden?

Der Gang ist eine hochkomplexe, automatisierte Bewegung. Kleine Störungen können große Auswirkungen haben.

Beispiele:

  • Eine reduzierte Hüftstreckung kann Rückenschmerzen begünstigen.
  • Fehlende Fußstabilität kann Knieprobleme verursachen.
  • Eine asymmetrische Belastung kann langfristig zu Überlastungen führen.

Oft liegt die Ursache von Beschwerden nicht dort, wo der Schmerz auftritt.

In der Physiotherapie im zweiten Bezirk betrachten wir deshalb den gesamten Bewegungszusammenhang.

Ziele der Ganganalyse

  • Schmerzreduktion
  • Verbesserung der Belastbarkeit
  • Optimierung der Bewegungseffizienz
  • Sturzprävention
  • Wiederherstellung nach Operationen
  • sportliche Leistungsverbesserung

Unser Ziel ist nicht ein „perfekter“ Gang.
Unser Ziel ist ein funktioneller, stabiler und schmerzfreier Gang – passend zu Ihrem Alltag.

Physiotherapie im zweiten Bezirk – ganzheitlich gedacht

In unserer Praxis für Physiotherapie im 2.Bezirk in Wien betrachten wir das Gangbild nie isoliert. Je nach Befund kann es sinnvoll sein, weitere Fachbereiche einzubeziehen.

Bei strukturellen Beschwerden oder orthopädischen Fragestellungen arbeiten wir eng mit unserem Orthopäden Dr. Lukas Greiner zusammen. So können funktionelle Auffälligkeiten im Gangbild medizinisch abgeklärt und physiotherapeutisch gezielt weiterbehandelt werden.

Bei muskulären Überlastungen, Verspannungen oder schmerzhaften Kompensationsmustern kann zusätzlich Heilmassage sinnvoll sein, um Spannung zu regulieren und die aktive Therapie zu unterstützen.

Das Ziel ist immer dasselbe:
eine klare Einschätzung, abgestimmte Maßnahmen und ein nachhaltiger Therapieerfolg.

Hier findest du weitere Infos zu unserem Orthopäden im Team Dr. Lukas Greiner: → Dr. Lukas Greiner

Möchtest du mehr über die Heilmassage in unserer Praxis im 2. wissen, dann hier entlang: → Heilmassage

Ihr nächster Schritt:

Wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihr Gang nicht „rund“ ist, Schmerzen beim Gehen auftreten oder Sie nach einer Operation wieder Sicherheit gewinnen möchten, unterstützen wir Sie gerne.

Physiotherapie in 1020 Wien bedeutet für uns:
zuhören, analysieren, verstehen – und gezielt handeln.

Hier kannst du ganz einfach online deinen Termin buchen:

→ Online-Terminbuchung

Häufig gestellte Fragen zur Ganganalyse:

Bei einer Ganganalyse werden Bewegungsabläufe des gesamten Körpers während des Gehens beobachtet und ausgewertet. Dazu gehören Fußaufsatz, Knie- und Hüftbewegung, Beckenstabilität, Rumpfkontrolle und Armführung. Ziel ist es, funktionelle Zusammenhänge zu erkennen und Ursachen für Beschwerden aufzudecken. In der Physiotherapie im zweiten Bezirk wird die Analyse mit funktionellen Tests kombiniert, um individuelle Therapieansätze abzuleiten.

Eine umfassende Ganganalyse dauert in der Regel eine Therapieeinheit von etwa 45 bis 60 Minuten. Sie beinhaltet Anamnese, Beobachtung, funktionelle Tests und eine erste therapeutische Einschätzung. Oft bildet sie den Einstieg in eine weiterführende physiotherapeutische Behandlung.

Ja. Eine Ganganalyse kann auch präventiv sinnvoll sein – etwa bei sportlichen Belastungen, nach Operationen oder bei Unsicherheit im Gangbild. Frühzeitig erkannte Fehlbelastungen können helfen, spätere Beschwerden zu vermeiden.

Da die Ganganalyse Teil einer physiotherapeutischen Behandlung ist, benötigen Sie in der Regel eine ärztliche Verordnung für Physiotherapie. Gerne informieren wir Sie in unserer Praxis im 2. Bezirk über die genauen Abläufe.

Ja. Viele Rückenbeschwerden stehen in Zusammenhang mit eingeschränkter Hüftbeweglichkeit, asymmetrischer Belastung oder fehlender Stabilität beim Gehen. Durch die Analyse des Gangbildes können solche Zusammenhänge sichtbar gemacht und gezielt behandelt werden.


Folgende TherapeutInnen bieten Ganganalyse an: